About the artist

Why she makes art:

Clea Rojas‘ perception of art brings "controversial" and "taboo" topics into a new kind of light. She claims she wants to fight against the conservative minds of people and start a revolutionary act of normalization and liberty.

Me looking pensative at the infinit

Performed Exhibitions:

Next Exhibitions:

  • 03.12.2022: Kunst-Weinachtsmarkt K-OZ Galerie, Hamburg St. Pauli


Clea Rojas, born in 2001 and raised in Málaga is an emerging half Spanish, half German fine and digital artist from Hamburg whose main goal is that of enhancing the perception of time, space, and perspective of the beholder to make them question society and themselves, thus creating enlightenment.

Focusing on themes like feminism, sexualisation of human body parts and standard roles and behaviours in our day to day, Clea likes to fight against conservative and negatively influenced minds, bringing titles and artworks into a paradox connection. She has been inspired by local and international street art, travelling, comics and cartoons and likes to use styles similar to verism, magic realism, cubism, and expressionism.

Additionally, Clea´s art reaches towards normalisation and is in no way intended to be porn or sexually arousing; however, if someone does feel this way, it is only because society put the thought in their heads, that naked bodies equal sex. K de Clea´s aim is to change this with feminist art.


Member of the Bad Feminists since 2021

Deutsch:

Mit ihrem Verständnis von Kunst rückt Clea Rojas kontroverse und tabuisierte Themen in ein neues Licht. Sie sagt, dass sie gegen die konservativen Köpfe der Menschen kämpfen möchte und einen revolutionären Akt der Normalisierung und Freiheit beginnen will.

Beim Erstellen ihrer Kunstwerke, verfolgt Clea Rojas ein klares Hauptziel: Aufklärung durch "Provokation". Dennoch schafft sie es, die unterschiedlichsten Arten von Emotionen und Wahrnehmungen zu erzeugen. „Ich möchte nicht, dass meine Bilder provokant wirken, sie sollten eigentlich für den Betrachter ganz viabel sein. Jedoch ist unsere Gesellschaft noch so konzipiert, dass ein Schrei für Gleichberechtigung als provokativ angesehen wird.“ Ihre Kunstwerke sind oft offen für Interpretationen; daher sollten die Betrachter sich nicht scheuen, die Bedeutung der Werke abzuleiten.

Rojas ist eine junge Künstlerin, in 2001 geboren, die 13 Jahre in Málaga (Spanien) verbracht hat und mittlerweile in der Heimatstadt ihrer Mutter, Hamburg (Deutschland), lebt. Sie beschäftigt sich schon ihr ganzes Leben mit Kunst und hatte die Möglichkeit in einem kreativen Umfeld aufzuwachsen, da viele ihrer Familienmitglieder ebenfalls Künstler:innen sind. Ihre größten Inspirationen sind jegliche Art von Comics, Zeichentricks, Street Art und die unzählige Besuche von Museen und neue Städte die den Horizont für neue Informationen und Ideen erweitern.

Clea verwendet beim Malen und Zeichnen gerne den Verismus (extremer oder strenger Naturalismus), kombiniert diesen aber auch mit einer Art von magischer Realismus, Kubismus und Expressionismus: „Ich glaube meinen Stil, gibt es noch gar nicht“. Vor allem ist Rojas aber eine Künstlerin, die gegen die konservativen Köpfe der Menschen und gegen die Standardrollen unserer Gesellschaft ankämpfen will: „Ich stelle auf meinen Bildern gerne solche Motive und Figuren dar, die dich zum Nachdenken bringen sollen. Ich möchte, dass du darüber nachdenkst, warum du die Objekte und Figuren eventuell „seltsam“ findest. Und vielleicht änderst du deine Ansichten über einige Dinge oder teilst sie sogar mit mir. Ich möchte eigentlich nur eine Same des Denkens bei dir einpflanzen“

Die Künstlerin will Tabus brechen und kontroverse Themen wie Nippel, Kiffen, Psychedelika, Brüste, Vulven, etc. in ein neues, normales, nicht tabuisiertes und andersartiges Licht bringen: „Wer hat entschieden, dass Brüste das Sonnenlicht nicht sehen dürfen? Wer hat entschieden, dass man geheimnisvoller ist, wenn man sich versteckt? Wer entscheidet, was sexuell ist und was nicht? Das sind die Fragen, über die du nachdenken solltest, wenn du meine Kunst betrachtest. Außerdem soll meine Kunst in keiner Weise pornografisch oder sexuell erregend sein; wenn sich aber jemand so fühlt, dann nur, weil die Gesellschaft ihm den Gedanken in den Kopf gesetzt hat, dass nackte Körper gleich Sex sind. Mein Ziel ist es, dies mit meiner Kunst zu verändern.“

Ein weiterer erwähnenswerter Punkt ist, dass Clea eine echte Vertreterin ihrer Generation ist, da sie für die Moral der Freiheit und Toleranz steht: „Ich bin eine Feministin, ich glaube an Gleichberechtigung und gleichzeitig lebe ich ständig mit der Angst, dass mein Instagram-Account (@kdeclea) gesperrt wird. Obwohl männliche Brustwarzen auf sozialen Medien gezeigt werden können, dürfen weibliche nicht gepostet werden. Wer hat eigentlich entschieden, dass weibliche Brustwarzen sexuell sind und männliche nicht? Nur weil weibliche Brustwarzen die Fähigkeit haben, ein Kind zu ernähren? Seit wann sind Kinder sexuell? Das sollten sie nicht sein.“

Rojas möchte, dass ihre Kunstwerke an den unterschiedlichsten Orten hängen, damit möglichst viele Menschen sie zu sehen bekommen. Ihre Bilder sind gute Gesprächsstarter, geben Denkanstöße und verändern Gedanken.


Mitglied bei Bad Feminists seit 2021


Portraitfotos by: @ka.j011