About the artist

Why she makes art:

Clea Rojas‘ perception of art brings "controversial" and "taboo" topics into a new kind of light. She claims she wants to fight against the conservative minds of people and start a revolutionary act of toleration and liberty.

Me looking pensative at the infinit

Clea Rojas uses provocation as the main goal when creating the masterworks you can find in her gallery. Nevertheless, she can create all kinds of different emotions and perceptions too, as you can see while admiring her art. The artworks are often open for interpretation; therefore, people should not be afraid to deduct what the pieces mean.

Rojas is a 20 year old artist who spent 13 years in Málaga (Spain) and now lives in her mother´s city, Hamburg (Germany). She has been doing art her whole life and had the opportunity to grow up in a creative environment, as many of her family members are artists aswell. Clea likes to use verism (extreme or strict naturalism) when painting and drawing her ideas, but she also combines this with cubism or expressionism sometimes. Most importanly, Rojas is an artist who wants to fight against the conservative minds of people and against the standard roles of our society: "I like to depict provocative figures on my paintings, so that you can think about them. I want you to think about why you find the objects and figures"weird" and perhaps change your views on some things, or even share them with myself". The artist wants to break taboos and bring controversial topics like nipples, weed, psychadelics, boobs, vulvas, penises etc. into a new, normal, not taboo and different kind of light: "Who decided that boobs are not allowed to see the sunlight? Who decided that you are more misterious if you hide yourself? Who decides what is sexual and what not? These questions are the ones that I want you to think about when looking at my art. Additionally, my art is in no way intended to be porn or sexually arrousing; however, if someone does feel this way, it is only because society put the thought in their heads, that naked bodies equal sex. My aim is to change this with art.

Another point worth meintioning, is that Clea is a true representative of her generation, as she stands behind morals of liberty and tolerance: “I am a feminist, I belive in equality and at the same time, I constantly am living with the fear of my instagram account (@kdeclea) being taken down. Although male nipples can be shown on social media, females' are not allowed to be posted. Now, who decided that female´s nipples are sexual and male´s not? Just because female nipples have the ability to nurture a child? Since when are children sexual? They should not be."

Rojas wants her artworks to be hanging in every possible place, so that the most amount of people get to see them. Her paintings are good conversation-starters, thought-boosters and mind-changers. Most importantly, they will make your wall look flawless.

You will probably be hearing again of this new artist and you should remember her name and actually support her, as she will be all the future generations will be talking about soon.

Portraitfotos by: @ka.j011

Deutsch:

Mit ihrem Verständnis von Kunst rückt Clea Rojas kontroverse und tabuisierte Themen in ein neues Licht. Sie sagt, dass sie gegen die konservativen Köpfe der Menschen kämpfen möchte und einen revolutionären Akt der Toleranz und Freiheit beginnen will.

Beim Erstellen ihrer Kunstwerke, verfolgt Clea Rojas ein klares Hauptziel: Provokation. Dennoch schafft sie es, die unterschiedlichsten Arten von Emotionen und Wahrnehmungen zu erzeugen. „Ich möchte nicht, dass meine Bilder provokant wirken, sie sollten eigentlich für den Betrachter ganz viabel sein. Jedoch ist unsere Gesellschaft noch so konzipiert, dass ein Schrei für Gleichberechtigung als provokativ angesehen wird.“ Ihre Kunstwerke sind oft offen für Interpretationen; daher sollten die Betrachter sich nicht scheuen, die Bedeutung der Werke abzuleiten.

Rojas ist eine junge Künstlerin, in 2001 geboren, die 13 Jahre in Málaga (Spanien) verbracht hat und mittlerweile in der Heimatstadt ihrer Mutter, Hamburg (Deutschland), lebt. Sie beschäftigt sich schon ihr ganzes Leben mit Kunst und hatte die Möglichkeit in einem kreativen Umfeld aufzuwachsen, da viele ihrer Familienmitglieder ebenfalls Künstler sind.

Clea verwendet beim Malen und Zeichnen gerne den Verismus (extremer oder strenger Naturalismus), kombiniert diesen aber manchmal auch mit Kubismus oder Expressionismus: „Ich glaube meinen Stil, gibt es noch gar nicht“. Vor allem ist Rojas aber eine Künstlerin, die gegen die konservativen Köpfe der Menschen und gegen die Standardrollen unserer Gesellschaft ankämpfen will: „Ich stelle auf meinen Bildern gerne solche Motive und Figuren dar, die dich zum Nachdenken bringen sollen. Ich möchte, dass du darüber nachdenkst, warum du die Objekte und Figuren eventuell „seltsam“ findest. Und vielleicht änderst du deine Ansichten über einige Dinge oder teilst sie sogar mit mir.“

Die Künstlerin will Tabus brechen und kontroverse Themen wie Nippel, Kiffen, Psychedelika, Brüste, Vulven, Penisse etc. in ein neues, normales, nicht tabuisiertes und andersartiges Licht bringen: „Wer hat entschieden, dass Brüste das Sonnenlicht nicht sehen dürfen? Wer hat entschieden, dass man geheimnisvoller ist, wenn man sich versteckt? Wer entscheidet, was sexuell ist und was nicht? Das sind die Fragen, über die du nachdenken solltest, wenn du meine Kunst betrachtest. Außerdem soll meine Kunst in keiner Weise pornografisch oder sexuell erregend sein; wenn sich aber jemand so fühlt, dann nur, weil die Gesellschaft ihm den Gedanken in den Kopf gesetzt hat, dass nackte Körper gleich Sex sind. Mein Ziel ist es, dies mit meiner Kunst zu verändern.“

Ein weiterer erwähnenswerter Punkt ist, dass Clea eine echte Vertreterin ihrer Generation ist, da sie für die Moral der Freiheit und Toleranz steht: „Ich bin eine Feministin, ich glaube an Gleichberechtigung und gleichzeitig lebe ich ständig mit der Angst, dass mein Instagram-Account (@kdeclea) gesperrt wird. Obwohl männliche Brustwarzen auf sozialen Medien gezeigt werden können, dürfen weibliche nicht gepostet werden. Wer hat eigentlich entschieden, dass weibliche Brustwarzen sexuell sind und männliche nicht? Nur weil weibliche Brustwarzen die Fähigkeit haben, ein Kind zu ernähren? Seit wann sind Kinder sexuell? Das sollten sie nicht sein.“

Rojas möchte, dass ihre Kunstwerke an den unterschiedlichsten Orten hängen, damit möglichst viele Menschen sie zu sehen bekommen. Ihre Bilder sind gute Gesprächsstarter, geben Denkanstöße und verändern Gedanken. Am wichtigsten ist aber, dass sie deine Wand vollendet aussehen lassen.

Von dieser neuen Künstlerin wirst du vermutlich noch öfters hören und du solltest dir ihren Namen merken und sie unterstützen, denn die zukünftigen Generationen werden bald nur noch über sie sprechen.